szmmctag

  • Dieser Blog ist nicht tot

    Er tut nur so.

    Daher der Jahresrückblick. Bisschen früh, aber wenn ich jetzt nicht schreibe, tu ich es nie.

    Arbeit: läuft. Inzwischen ein neuer Arbeitsvertrag. Der Konzernsitz ist endgültig nicht mehr in Norwegen, sondern jetzt in den USA. Fein. Ist immer noch ziemlich cool. Als ich das Buch für das letztliche Seminar las, in dem um die Organisation von Teams in der Softwareentwicklung ging und der Einleger das Buch als IT-Buch führte, wurde mir ein wenig anders, aber die Einordnung stimmt. Vor zehn Jahren hätt ich mich nie hier gesehen.

    Urlaub: war. War schön. War teuer. Nächstes Mal keine zwei Wochen mehr. Stockholm im Hochsommer muss genauso wenig sein wie die Fähre von Rostock nach Trelleborg (und zurück) an Wochenenden im Sommer.

    Anschaffung des Jahres: mein Kindle. Er heißt Readme.

    Entdeckung des Jahres: Southern Vampire Mysteries. Fanfiction. Dazu den Kindle: perfekt.

    Veränderung des Jahres: Sport. Regelmäßig. Hanteltraining und Cardio (zuerst Wii-unterstützt, jetzt ohne Wii) abwechselnd, vier Mal pro Woche, jeweils eine Stunde. Funktioniert.

    Hobby: Dank Sport und Lesen weniger Stricken und Handarbeiten. DVD-Boxen sammeln kam hinzu (Doctor Who, Stargate Atlantis, Heroes und natürlich True Blood).

    Nu är det tid att önska er alla en trevlig jul och gott nytt år!
    Schönes Weihnachtsfest und frohes Neues schonmal!

  • Oslo 2010 - Nummer 2

    Nunja, was soll ich sagen. Dienstag wurde ich gefragt, ob es okay sei, Freitag wurde gebucht, nächsten Montag abend ging's los. Wieder Oslo, wieder Geschäftsreise, juhu!, diesmal allerdings alleine.

    Hui.

    Diesmal war ich von Montag abend (gegen 18 Uhr Abfahrt in Leipzig, Ankunft im Hotel um 0:30 Uhr) bis Donnerstag nachmittag unterwegs (gegen 17 Uhr wieder in Leipzig). Die Reise hat diesmal super funktioniert - war aber auch kein Freitag oder Sonntag dabei ;)

    Die Hotelsuche gestaltete sich erstaunlich schwierig, letztlich wurde es das Radisson Blu Park Hotel in Lysaker, schlappe 200 Euro pro Nacht für eine Person im Doppelzimmer inkl. Nutzung des sehr großzügigen Frühstücksbuffets (das ich leider nur um Cornflakes mit Milch und etwas Kaffee/Tee erleichterte, wieder mal Schlafstörungen in Oslo).

    Ich sollte demnächst meine Reisekostenabrechnung machen, fällt mir dazu noch ein.

    Das Hotel ist sehr idyllisch gelegen, in Lysaker, das nicht mehr unbedingt Oslo ist. In Lysaker war früher der Flughafen, jetzt ist es eine Gegend mit vielen sehr modernen Firmengebäuden und ein Erholungsgebiet.

    Hotel:

    Privatsteg inkl. Weltuntergangsstimmung (ich hätte die "es ist wirklich nicht so dunkel, wie es aussieht"-Funktion nutzen sollen):

    Privatstrand (!), im Hintergrund Nachbar Telenor:

    Strand? Definiere Strand!:

    Blick aus dem Fenster auf die Mietwagen, auf den Tennisplatz und darunter vage zu erkennen, der erwähnte Privatstrand:

    Den einen freien Abend war ich nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang noch in der Nähe des Hotels spazieren, dh immer am Fjord entlang. Die Gegend heißt Smedtangen, ist ein Naturschutzgebiet und bei besserem Wetter kann man dort wohl herrlich baden.
    Es gibt dort Pflanzen, die ich vorher nie gesehen hatte (und nicht gescheit fotografiert bekam) und außerdem versucht Oslo wohl, die Hauptstadt des Flieders zu werden. Durch den permanenten Regen (gut, er hörte zwischendurch immer mal kurz auf, bei Temperaturen um 20 Grad weit angenehmer als die damals in Dtl herrschende frühsommerliche 30-Grad-Hitzewelle) duftete er um so mehr. Während er in Dtl längst abgeblüht war. Fliedertourismus, kommt kurz nach Neujahrstourismus (Australien, Thailand, Europa etc).

    Zum Stadtspaziergang noch zwei Bilder. Es wird an der Aker Brygge immer weitergebaut, die Wohnungen werden immer exklusiver...

    Den zweiten freien Feierabend wanderte ich von der Arbeit Richtung Bus, immer der Richtung folgend, wo es mir gerade interessanter aussah. Im Nachhinein war es eine ganz schöne Strecke, jedoch dank des Wetters schwerlich fotogen. Außerdem war ich inzwischen so oft in Oslo, dass es sich schon sehr vertraut anfühlt und ich froh war, ein Hotel bekommen zu haben, dass dermaßen abgelegen war und somit in neuer Umgebung.

    Dermaßen abgelegen = ich brauchte ungefähr eine halbe Stunde, herauszubekommen, wie ich am besten auf Arbeit komme und wie oft die Busse so fahren (alle paar Minuten, die Telenor-Arena (wir erinnern uns an den Grand Prix und Leeeena) ist eine Haltestelle weiter) und wo ich umsteigen muss (am Anker-Hotel/Hostel/Studentenwohnheim, meinen bisherigen Unterkünften). Die Website ist etwas unübersichtlich, fand ich.
    Zeit pro Weg knapp ne Stunde.

    Zur Arbeit: Super! Interessant! Erhellend! Hoffentlich öfter!

    Hinterhergeworfen ein Abendbrot:


    "Sommer-Salat", bestehend aus Muschelnudeln, Salat, paniertem Hühnchen, in Stücke geschnitten und Dressing. Was für eine Mischung!
    Ein anderer Salat bestand aus Salat, Tortilla-Chips und Nudeln, glaub ich. Also Salat und Tortilla-Chips ist an sich schon eine ungewöhnliche Kombination.

    Den anderen Abend gab's McDonald's. Mit Sammelglas, das heil hier ankam.

  • DIe liebe Urlaubsplanung...

    Jedes Mal (ich sage bewusst nicht "jedes Jahr") das gleiche. Nein, zwei Wochen Malle wären ja auch wirklich zu einfach. ;)

    Also wieder Schweden.

    In vielen Etappen:

    - erst nach Rostock, eine Nacht im Etap-Hotel
    - dann Fähre Rostock - Trelleborg
    - und Autofahrt zum Vättern, ab zur Fähre und rüber nach Visingsö, einer putzigen Insel eben im Vättern. Dort haben wir ein Ferienhaus für eine Woche. Entspannung! Inselleben! Der Vättern hat übrigens Trinkwasserqualität...
    - dann weiter nach Stockholm, wieder ein Apartmenthotel (weiterhin Selbstversorgung, abgesehen vom Frühstück), diesmal in Kista, dem IT-Zentrum. Das Hotel ist direkt über einer Einkaufsmall, U-Bahn vorm Haus und in 17 Minuten in der Innenstadt. Fünf ganze Tage Großstadt.
    - dann weiter zum Etappen-Übernachten nach Malmö.
    - und dann weiter zur Fähre Trelleborg - Rostock
    - und dann die Gewaltweiterfahrt nach Hause. Das ist immer das anstrengendste, weil man zwei Wochen Urlaub hinter sich hat (schön, aber natürlich anstrengend), etwas Autofahrt und fast sechs Stunden Fähre (Strickzeit! Unmengen Strickzeit!)

    Und das beste: alles gebucht. Ich liebe das Internet.

    Uff.

  • Ostergruß

    ... norwegisches Büro, Küche, riesige Menge "Ostermischung" (Schokolade, Gummibärchen etc.) ...

    Das kleinere Pendant dazu steht jetzt zu Hause auf dem Küchentisch. Mal sehen, wie lange es hält...

    Frohe Ostern!

  • Oslo 2010

    Ein kleiner Gruß aus Norwegen. Nachträglich, sozusagen.

    Die Arbeit brachte mich ziemlich überraschend (nu ja, sechs Tage Vorlaufzeit) mal wieder nach Oslo, wieder für fünf Tage. Sehr schön!

    Neben der Arbeit bin ich so viel unterwegs gewesen, wie es nur möglich war und mich meine Winterstiefel tragen wollten. Nächstes Mal nehme ich Wanderschuhe mit. Man möge mich daran erinnern, wenn es so weit ist...

    Da das Wetter leider meist eher Foto-bescheiden war (stark bewölkt, die Sonne haben wir nur von der Arbeit aus gesehen...), gibts nur ein paar Impressionen.

    In Grünerløkka gibts auf unserem Standard-Arbeitsweg seit mindestens vier Jahren diese bunte Hauswand zu bestaunen... so schön kann Werbung sein:

    Wofür geworben wird, ist ja wohl klar :)

    Nebenan im Park sind noch Schneemassen übrig:

    Ich mag ja Schnee und die fünf Grad plus tagsüber (so durchschnittlich) waren mir lieber als der plötzliche Frühsommereinbruch daheim. Im Norden taut er halt langsamer.

    Der Vigelandsparken ist noch total verschneit, viele Wege nicht begehbar und hier und da gibts HAUFEN.

    Das klassische Fußbild:

    Schuhe im dreckigen Schnee. Yeah. Beim letzten Mal Oslo gabs "Füße im seichten Wasser". Natürlich nicht zu essen.

    Man wird auch noch vor Dächer herunterstürzende Schneemassen gewarnt:

    Ich würde zu gern mal wirklich im Winter nach Oslo! (Ich sollte das mal meinen Chef näherbringen...)

    Vom Anker-Block kenne ich nun wirklich alle Behausungsmöglichkeiten. Vor vier Jahren waren wir im Studentenwohnheim, vor zwei Jahren im Hostel und diesmal im Hotel. Mit Frühstück (das ist sogar ganz ordentlich und das gibts auch schon ab 6 Uhr morgens, was sehr praktisch ist, wenn man zeitig Feierabend haben möchte).

    Hier der Ausblick aus meinem Zimmer im neunten Stock. Leider ging das Fenster nicht richtig zu öffnen.

    Es werden gerade noch 100 Hotelzimmer mehr angebaut. Und wer eh um 6 Uhr aufsteht, den stören die Bauarbeiter auch nicht. Die beginnen nämlich erst um 7.

    Und zu allerletzt ein Gruß aus dem ICE von Berlin nach Leipzig, Freitag um 16 Uhr. Dumme Zeit, ich weiß. Ich finde es ja immer etwas schwierig, Zugplätze zu reservieren, wenn ich fliege. Und so.

    Und wann geht's wieder hin?

  • Donnerstag im "Wäldchen"...

    Abseits der Straßen und Gehsteige war der Schnee noch schön weiß und nicht diesem braunen Matsch gewichen, der rutschig ist und damit weniger angenehm ist als das Knirschen weißen Schnees unter den Schuhen. Hab ich erwähnt, dass ich das Wetter mag?

    (Spazieren darf ich ja. Ziel war eine Versorgungsstation, um Mandarinen, Bananen, Brötchen zu tanken.)

  • Schnee-Info

    Hier ein höchst subjektives kurzes Update zu Daisy:

    - es ist lustig, das Auto freizuschaufeln, wenn kein Eis dabei im Spiel ist
    - wir haben zwei Autos geholfen, auf völlig vereister Fahrbahn wieder in Gang zu kommen (die heutige Gute Tat) - Auto zwei hat uns dann erklärt, dass der Nachtflohmarkt ausfällt, somit haben wir 200m Stapf-Weg gespart
    - der Nachtflohmarkt ist ausgefallen
    - der HIT-Parkplatz ist besser geräumt als die Stötteritzer Straßen
    - ich mag das Wetter
    - ach und lüften ist grad bei den schrägen Dachfenstern ganz schwierig, da Windböen Schneemengen hereinbefördern. Ich bin für Windfähnchen wie beim Biathlon zum Schätzen des Windes und der Lüftbarkeit

    PS: Ich kann sprechen. Aber ich sollte es nicht, denn ich merk es am Tag drauf wieder.

  • Hohe Stirn?!

    Also wisst ihr, in der Schule trug ich Stirnbänder, teils selbst gewebt, teils gestrickt oder gehäkelt in den schlimmsten Farben und noch übleren Garnen...

    Und ich weiß jetzt warum!

    Folgende Mütze passt mir doch prima, oder?

    Find ich auch! Super!

    Leider war sie nicht für mich, sondern für den Vater des Mannes. Dem ist sie um einige cm zu lang. Er muss einen Rollrand nutzen, damit er sie tragen kann.

    Damit ist es manifest: Ich habe eine hohe Stirn. Ob mir wohl ein Pony steht? Oder soll ich mir neue Stirnbänder stricken, häkeln, knüpfen, klöppeln? Oder ein Tattoo? Beim nächsten WGT so ein Prinzessinnen-Krönchen besorgen?

    (Schweigen beflügelt die Fantasie. Und man wird sie nirgends los, man kann ja nichts erzählen...)

    Material: 35g Sandnes Smart, 60g Schöller und Stahl Merino Mix in grau
    Muster: Jacques Cousteau Hat mit Streifen
    Nadeln: 4mm

    Ich mag dieses Muster für Mützen übrigens sehr.

  • Neue Streifen - diesmal Fäustlinge

    Vor einer ganzen Weile hatte ich Handstulpen begonnen, deren Hauptmuster aber nicht gut genug zur Geltung kam. Also den Teil des Musters wieder aufgetrennt und einfach weitergemacht mit dem zweifarbigen Bündchen (corrugated ribbing).

    Hin und wieder habe ich die Rippen verschoben und einen Daumen einstrickt und dann noch die Spitze meiner Hand angepasst und tataaaaa, fertig.

    Auf den zweiten hatte ich dann mehrere Monate lang keine Lust, aber nun hab ich sie dem Strickkorb entrissen und einfach mal fertiggestellt. Handschuhe gehen schließlich rasend schnell und gerade corrugated ribbing geht mir schnell von der Hand.

    Material: schwarze 4fache Sowo und bunte 4fache Sowo
    Nadeln: 2,25mm
    Gewicht: 42g (aber meine Hände sind auch sehr klein)

    Erste Tests haben ergeben, dass sie schön warm geben :-)

  • Lernt Trudie kennen!

    Trudie ist eine Schildkröte aus Baumwolle mit Wollfüllung...

    Hier bei Ravelry gibts alle Infos und den Link zum Muster, nach dem sie gestrickt wurde. Die "Gesichtszüge" sind aufgestickt und keine Perlen, da Trudie bald einem Baby Gesellschaft leisten wird.

    Ein wirklich schnelles Gestrick, eine prima Anleitung (nicht nachdenken, einfach nur dran halten) und ein niedliches Ergebnis, wie ich finde.

    PS: Ich schweige immer noch. Und ich kann schneller tippen als schreiben, scheints mir. Vielleicht kommuniziere ich besser per ICQ mit dem Mann statt ihm Zettelchen zu bekrakeln.

  • Das Schweigen im Walde

    ... jetzt auch in Leipzig! Obwohl hier gar kein Wald ist!

    Nein, Scherz beiseite. Montag abend klang es nach Tina Turner, Dienstag auf Arbeit teils lustig, teils nicht mehr verständlich (immerhin durfte ich mich dann irgendwann aus der Telefonkette rausnehmen), Dienstag abend war die Stimme weg und nur flüstern ging noch.

    Heute morgen hab ich mich dann mal belesen und einen ordentlichen Schreck bekommen (flüstern ist gar nicht gut und verschleppen auch nicht) und bin jetzt bis Dienstag nächster Woche unter Drogen und verschwiegen. Ansonsten Hals immer hübsch mit einem Schal zieren (immerhin: an Schals fehlts hier nun wirklich nicht!), warmen Tee trinken und abwarten.

    Ansonsten geht es mir körperlich ganz gut (außer Husten, der grad weggeht und ein wenig langsamer als sonst bin ich auch...), nur wegen der fehlenden Stimme war ich dann doch beim Arzt, weil ohne Reden gehts nun wirklich nicht auf Arbeit.

    Fazit: ich sollte es doch etwas vorsichtiger angehen lassen und eher eine Auszeit nehmen.

  • Frohes Neues und so...

    Jaja, das mit dem regelmäßig bloggen könnte ich mal besser üben. Und durchhalten. Nein, das ist kein guter Vorsatz. Ich lese zwar gern in anderen Blogs (und kommentiere höchst selten), aber für mich nutze ich inzwischen mehr Ravelry als Austausch. Aber wo sollte ich dort hinschreiben, dass wir in Berlin waren? Also doch bloggen...

    Wir waren für zwei Tage dort, laut Parkschein 24 Stunden lang.

    Grund war das Neuwerk Festival im Berliner Postbahnhof und da wir jetzt langsam mal erwachsen sind und ich Isomatten noch nie sonderlich bequem fand, haben wir sogar im Hotel übernachtet. Und zwar gleich um die Ecke, im Berliner Ostbahnhof-IC-Hotel.

    Dort gibt es Zimmer zum Innenhof und nach außen und das merkt man auch an den Zimmerpreisen. Innenhof bedeutet einen Blick auf die hübsch ausgeleuchtete Mall des Ostbahnhofes:

    Wir konnten also immer sehen, ob die Apotheke grad geöffnet hat. ^^

    Das Zimmer an sich relativ klein und wenig spektakulär:

    Der Hammer war ja die "kostenlose Kaffeestation", die die Zimmer mit Innenhoflage haben...

    Witzige Idee, wirklich. (Dennoch - das war ein Hotel mit vier Sternen. So ein bisschen bröckelt ja doch der Mythos. Nix mit Luxus und Trallala. Wikipedia-Leser wissen mehr.)

    Aber Hotels sind ja nur Mittel zum Zweck... also auf nach Friedrichshain, fix lecker gegessen und dann ab zum Konzert!

    Das einzig brauchbare Foto ist von Alex von S.P.O.C.K:

    Später ereilte mich ein sehr existentialistischer Kampf, da diverse Menschen der Meinung waren, diese Musik würde sich für Pogo sehr eignen (wtf!) und ich stand dann weiter hinten... Das schien uns auch die sicherere Position für VNV Nation zu sein. Gute Show, kurzer Heimweg, gute Nacht!

    Tags drauf haben wir das klassische Touri-Programm bestritten, da der Mann lange nicht in Berlin war (Alexanderplatz inkl Alexa-EKZ, Unter den Linden, Bundestag inkl neuer U-Bahn zum Hbf...), aber dank Mistwetter war das alles eher ungemütlich.

    Wie gut, dass am Ostbahnhof das Auto auf die Rückfahrt wartete. :) Zu Hause ist es schließlich auch ganz nett. (Couch! Kuscheldecke! Strickzeug!)

    ---

    Und zu guter Letzt: Frohes Neues an alle! Das Jahr beginnt doch schon mal sehr schön mit Schneetreiben! Ich mag es, wenn es so schön weiß draußen ist...

  • Und die Restedecke... (Zwischenstand)

    Urlaub macht's möglich: Geduld und Tageslicht, gleichzeitig.

    Ich arbeite ja weiterhin nebenher fleißig an meiner Restedecke. Die Fleecedecke als Rückseite ist gekauft (Polarvide von IKEA). Und ausgelegt. Und die Restedecke draufdrapiert.

    Es geht voran!

    Noch ne Draufsicht:

    Inzwischen habe ich die ersten Randteile angestrickt - damit ich nicht vergesse, wo der Rand jetzt losgeht. Bei Sechsecken kann man da nämlich ziemlich schnell den Überblick verlieren.

  • Mehr Schal!

    Zuerst war da die Idee, Wolle abzubauen (ja, ich weiß, das Thema kam schon ein-zweimal hier vor). Dann war da eine Schalidee. Daraus wurde dann The Dark Flat Fabric, ein "Scrappy Lenghtwise Scarf". Warum der den Namen hat?

    Hier:

    Na gut, das mit dem Fotowetter üben wir nochmal, aber man kanns erkennen.

    Er ist relativ dunkel, flach und die Vorderseite sieht aus wie gewebt, daher der Name...

    Fransenlösung:

    Von Ravelry-Projekten kam die Idee, jede Reihe die Farbe zu wechseln, dadurch immer nur rechte Reihen zu stricken (geht schneller) und drei Farben zu nutzen und immer in der gleichen Reihenfolge. Dadurch entstehen die regelmäßigen schwarzen Punkte.

    Material: schwarze Vollwolle (Wollknolls Kammgarn, Rest) mit LL 200m/100g, graue Woll Butt Tatjana (250m/100g) und lilagrauweißbunte Trekking XXL 6-fach Sowo.
    350 Maschen
    3er Nadel

    Trägt sich angenehm, ist ein Schal für die Zeit, in der der richtige dicke noch viel zu warm ist, zB heute ;)

    Und weil es so schön war (und immer noch was vom schwarzen Garn und dem Grau übrig war und von der Sowo sowieso)... ich stell euch gleich The Second Dark Flat Fabric vor.

    Bisschen bunter, bisschen kürzer, dafür mit geflochtenen Fransen.
    Zwischendrin ohne das Schwarz und dadurch etwas verknautschter, weil das die Grundspannung des Schals etwas geändert hat. (wenn das jetzt verständlich ist...)

    Und auch mal die Rückseite: Linke Maschen halt.

    Ein einfach zu strickender Schal, bei dem man allerdings immer hinsehen muss (nix für OmU-Filme) und der einfach Spaß macht. Nur wer braucht schon so viele Halswärmer?

  • Der nächste Schal... streifig

    Auf der Messe (bei Andrea gibts viele schöne Bilder, übrigens) habe ich mein eigentlich gültiges "Knit from your stash" kurz unterbrochen. Es war sehr seltsam, wieder kaufen zu dürfen... man kann es sich also tatsächlich abgewöhnen!

    Nunja, außer dem einen oder anderen Strang Drachenwolle kam mir auch noch von Birgits Stand (Die Wolllust) ein Zauberball in der Farbe Schatten und eine Hot Socks Rainbow mit nach Hause. Um die Hot Socks Rainbow war ich seit deren Auftauchen rumgeschlichen, aber ich kauf ja nix...

    Natürlich wurde es ein streifiger Schal. Wie bei so vielen anderen auch ;-)

    Dank krank wurde das ganze auch recht fix fertig, zwei Wochen sollte das gedauert haben.

    Man kann ungefähr erkennen, wie er so wirkt... Selten kamen die gleichen Grau-/Weiß-/Schwarz-Töne mit den gleichen von der Hot Socks zusammen.

    Gemessen hab ich ihn nicht, aber er ist ordentlich lang.

    Interessant fand ich auch den direkten Vergleich der beiden Woll-Qualitäten. Die Hot Socks ist viel unregelmäßiger und hat weniger Drall. Nicht unangenehm, aber echt nix für Socken. Genau wie der Zauberball, auch wenn er gleichmäßiger ist.

  • Was ich schon immer mal am Samstag tun wollte...

    ... und nie gewagt habe.

    - um 9am abwaschen
    - um 10am telefonieren (!!!)
    - den Bauarbeitern zuhören, wie sie die Straße aufruppen (für Nichtversteher: aufreißen) - und das ging seit mindestens 7:30am (wie das vorher war, kann ich nicht sagen - da hab ich dann doch noch geschlafen)
    - mich in die Stadt werfen wegen ein paar Erledigungen
    - wundern, warum überall Polizei präsent ist
    - später wundern, was das für eine Demo schon wieder ist (20 Jahre Friedliche Demonstration war gestern - 100.000 Teilnehmer und ich war dabei ;))
    - feststellen, dass mir immer wieder unklar ist, warum die Straßenbahnen am Samstag nicht öfter fahren - in allen vier Bahnen, die ich genutzt habe, war es wirklich sehr voll. Vierstündlich reicht nicht. Nicht auszudenken, wie das in der Vorweihnachtszeit wird.

    Und ganz neu entdeckt: P3 Svea, "junge schwedische Musik". Bedeutet: ein wilder Mix aus Pop, Rock, Heavy Metal und Hip Hop von schwedischen Künstlern. Und somit ga-ran-tiert ein Gegenpol zum Mainstreamradio, das wir auf Arbeit hören. Bei 14 Leuten im Büro ist das eben der kleinste gemeinsame Nenner.

    Und nicht zuletzt:

    Willkommen zurück, Geli!

  • Chequered (FO!) und The Arrow Scarf (WIP!)

    Nun, es muss auch was rauskommen hier. Schließlich wird jeden Tag produziert.

    Hier ist das erste fertige Strickstück - ein Schal für den Mann. Da er den Binary sehr mag, aber das Grün doch manchmal etwas zu grün ist, diesmal in der gewünschten Farbkombi Grau/Schwarz. Und weil Doubleknit so schön flauschig-dick ist, wieder als Doubleknit.

    Und da Männer wenig auf Florales abfahren, sollte es etwas Graphisches werden... warum also nicht Exchequered aus der Knitty? Ob ich ihn wirklich ex-scheckere hatte ich mir offengelassen und am Schachbrettmuster-Anfang begonnen und dann hatte ich keine Lust mehr, das Schachbrettmuster aufzulösen. Also heißt er jetzt Chequered.

    Die Kästchen sind bei mir drei Maschen breit und vier Maschen hoch, im Original sind die 3x3, aber das hatte mir nicht gefallen.

    Und so sieht er aus:

    Die beste Übereinstimmung mit den Farben hatte ich übrigens, wenn ich das Bild auf Schwarz-Weiß umstelle ;)

    Gestrickt ist er aus Woll-Butt Tatjana (125m/50g, halb Wolle, halb Poly) in grau und einem Kammgarn von Wollknoll (100m/50g, Vollwolle) - Stashgarn. Nadelstärke 3, Rundstricknadel. Die pur schwarzen Randmaschen und den pur schwarzen Anschlag und wie man ebenso abkettet habe ich aus dem Buch von M'Lou Baber Double Knitting: Reversible Two-Color Designs (Amazon.com-Link, beim deutschen Amazon nicht erhältlich). In dem Buch sind ziemlich ausgefallene Modelle, aber der Technikteil vermochte meine Fragen fix zu beantworten.

    Der Unterschied in der Lauflänge ist nicht mehr sichtbar, finde ich. Verbrauch knapp 300g.

    Und weil es so viel Spaß machte...

    ... gehn wir bald im Partnerlook :)

    Auch wenn man hier viel mehr aufpassen muss und das in der letzten Woche auf Grund von Krankheit pausieren durfte... Ich konnte mir vorher nicht denken, wie viel Aufmerksamkeit ein simples Verschieben von einer Masche alle zwei Reihen - entweder nach links oder nach rechts, je nachdem auf welche Seite man ist - braucht.

  • Messenachruf

    Da die liebe Andrea immer so viele und so schöne Fotos macht, hat mein Fotoknips die Messetage brav im Rucksack verbracht (und sich evtl etwas veräppelt gefühlt). Und deswegen verlinke ich einfach zu Andreas Blog.

    Kurz einschätzend war die Zeit superstressig, superlang, fußquälend, aber auch sehr nett, lustig und eben was ganz anderes als der schnöde Alltag und damit eine schöne Abwechslung. Auch wenn ich denke, dass jetzt einige froh sind, dass die nächste Messe erst in einem Jahr ist :) Das Wolle-Fest hat dann doch noch andere Dimensionen.

    Zur Messe selber muss ich sagen, dass mich nicht viel außer unserem Standverbund (Drachenwolle, Wolllust, Alpaka-Viechers, Sandy und die Blaufärber) interessiert hat - beim Holzspiel-Händler habe ich einige schöne Haar- bzw Schalnadeln erstanden, die man sonst nur bei Dawanda oder Etsy in der Art bekommt und hier und da etwas Geschenkekrusch.

    Für Kreativität-aus-Einzelteilen (hier ein Blatt Papier, da ein Stempel, dort Aufkleber etc) bin ich dann doch zu unkreativ.

    (PS: Erkältung fördert Schreibhemmung und besonders auch Denkhemmung. Böp.)

  • Nicht strickig, eher beruflich: Orange statt Apfelgrün

    Die News des gestrigen Tages

    Immerhin weiß ich seit letzter Woche eine kurze Antwort auf die Branche, in der ich tätig bin: Finanzmarktkommunikation. Das ist doch schon viel kürzer als die bisher bemühte Erklärung.

    Nur so als Randbemerkung.

    Gestrickt, gestickt, gehardangert etc. wird nämlich auch noch :)

  • Und das Wetter...

    ... könnte jetzt auch noch ein bisschen durchhalten, wirklich!

    Nachdem ich nun die ganze Zeit unter der Hitze zu leiden hatte, muss es nicht gerade dieses Wochenende abkühlen und regnen - es ist Nocturnal Culture Night, ein Festival draußen und wir sind letztes Jahr schon furchtbar nass geworden, das muss nicht wieder sein.

    Okay - als "Daheim-Schläfer mit Auto" kann man gut vorsorgen: Wechselklamotten (für Regen) und warme Klamotten (gegen Kälte) im Auto lagern, ebenso einen Regenschirm. Die heimische Dusche und - ganz wichtig - das heimische Bett samt heimischem Frühstück machen vieles erträglich.
    Bei 25 Minuten Fahrt ganz klar die bessere Alternative zum Zelten.

    Positiv: DREI TAGE URLAUB! Seit heut nachmittag 16 Uhr, muha. Morgen gehts ins Cafe und Donnerstag zu IKEA - die schwedische Schokolade ist seit Monaten alle und das geht so nicht weiter.

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