Nunja, was soll ich sagen. Dienstag wurde ich gefragt, ob es okay sei, Freitag wurde gebucht, nächsten Montag abend ging's los. Wieder Oslo, wieder Geschäftsreise, juhu!, diesmal allerdings alleine.
Hui.
Diesmal war ich von Montag abend (gegen 18 Uhr Abfahrt in Leipzig, Ankunft im Hotel um 0:30 Uhr) bis Donnerstag nachmittag unterwegs (gegen 17 Uhr wieder in Leipzig). Die Reise hat diesmal super funktioniert - war aber auch kein Freitag oder Sonntag dabei 
Die Hotelsuche gestaltete sich erstaunlich schwierig, letztlich wurde es das Radisson Blu Park Hotel in Lysaker, schlappe 200 Euro pro Nacht für eine Person im Doppelzimmer inkl. Nutzung des sehr großzügigen Frühstücksbuffets (das ich leider nur um Cornflakes mit Milch und etwas Kaffee/Tee erleichterte, wieder mal Schlafstörungen in Oslo).
Ich sollte demnächst meine Reisekostenabrechnung machen, fällt mir dazu noch ein.
Das Hotel ist sehr idyllisch gelegen, in Lysaker, das nicht mehr unbedingt Oslo ist. In Lysaker war früher der Flughafen, jetzt ist es eine Gegend mit vielen sehr modernen Firmengebäuden und ein Erholungsgebiet.
Hotel:

Privatsteg inkl. Weltuntergangsstimmung (ich hätte die "es ist wirklich nicht so dunkel, wie es aussieht"-Funktion nutzen sollen):

Privatstrand (!), im Hintergrund Nachbar Telenor:

Strand? Definiere Strand!:

Blick aus dem Fenster auf die Mietwagen, auf den Tennisplatz und darunter vage zu erkennen, der erwähnte Privatstrand:

Den einen freien Abend war ich nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang noch in der Nähe des Hotels spazieren, dh immer am Fjord entlang. Die Gegend heißt Smedtangen, ist ein Naturschutzgebiet und bei besserem Wetter kann man dort wohl herrlich baden.
Es gibt dort Pflanzen, die ich vorher nie gesehen hatte (und nicht gescheit fotografiert bekam) und außerdem versucht Oslo wohl, die Hauptstadt des Flieders zu werden. Durch den permanenten Regen (gut, er hörte zwischendurch immer mal kurz auf, bei Temperaturen um 20 Grad weit angenehmer als die damals in Dtl herrschende frühsommerliche 30-Grad-Hitzewelle) duftete er um so mehr. Während er in Dtl längst abgeblüht war. Fliedertourismus, kommt kurz nach Neujahrstourismus (Australien, Thailand, Europa etc).
Zum Stadtspaziergang noch zwei Bilder. Es wird an der Aker Brygge immer weitergebaut, die Wohnungen werden immer exklusiver...


Den zweiten freien Feierabend wanderte ich von der Arbeit Richtung Bus, immer der Richtung folgend, wo es mir gerade interessanter aussah. Im Nachhinein war es eine ganz schöne Strecke, jedoch dank des Wetters schwerlich fotogen. Außerdem war ich inzwischen so oft in Oslo, dass es sich schon sehr vertraut anfühlt und ich froh war, ein Hotel bekommen zu haben, dass dermaßen abgelegen war und somit in neuer Umgebung.
Dermaßen abgelegen = ich brauchte ungefähr eine halbe Stunde, herauszubekommen, wie ich am besten auf Arbeit komme und wie oft die Busse so fahren (alle paar Minuten, die Telenor-Arena (wir erinnern uns an den Grand Prix und Leeeena) ist eine Haltestelle weiter) und wo ich umsteigen muss (am Anker-Hotel/Hostel/Studentenwohnheim, meinen bisherigen Unterkünften). Die Website ist etwas unübersichtlich, fand ich.
Zeit pro Weg knapp ne Stunde.
Zur Arbeit: Super! Interessant! Erhellend! Hoffentlich öfter!
Hinterhergeworfen ein Abendbrot:

"Sommer-Salat", bestehend aus Muschelnudeln, Salat, paniertem Hühnchen, in Stücke geschnitten und Dressing. Was für eine Mischung!
Ein anderer Salat bestand aus Salat, Tortilla-Chips und Nudeln, glaub ich. Also Salat und Tortilla-Chips ist an sich schon eine ungewöhnliche Kombination.
Den anderen Abend gab's McDonald's. Mit Sammelglas, das heil hier ankam.